Aller guten Dinge sind drei (Teil VI)

In dieser Serie werden Euch regelmäßig drei Applikationen vorgestellt. Dabei werden sowohl Mac-, Linux- und Windows wie auch iPhone-Applikationen vorgestellt. Thematische Gemeinsamkeiten haben diese Applikationen nicht zwingend und sollen hier auch nur in aller Kürze vorgestellt werden. Im fünften Teil der Serie werden — wieder einmal — drei sehenswerte Applikationen für Mac OS X vorgestellt.

Subler — Videos mit Meta-Informationen versehen

Wer kennt das nicht? Man nutzt Dienste wie den OnlineTVRecorder.com um die letzten sehenswerten Serien im TV aufzuzeichnen, lädt diese dann mühsam herunter und möchte sie natürlich schon allein aufgrund des Ordnungsdrangs in seine iTunes-Bibliothek packen. Da kommt es dann leider zum blanken Entsetzen: Das Video verfügt selten über einen vernünftigen Titel, Angaben zum Regisseur, den auftretenden Schauspielern, dem Genre und einer Zusammenfassung des Plots fehlen komplett.

Genau da kommt Subler ins Spiel: Diese kostenlose App für Mac OS X ermöglicht es beliebige Videos mit einer Vielzahl von Metaangaben zu versehen — sei es ein Titel, das Genre, die Altersfreigabe, die TV-Staffel und -Episode oder eine andere der Dutzenden unterstützten Informationen. Damit diese Angaben nicht mühselig manuell eingetippt werden müssen, kann Subler auf Wunsch die Onlinedatenbank von TheTVDB.com anzapfen — eine (kostenlos einsehbare) Datenbank, in der erstaunlich viele Filme und Serien verzeichnet sind.

Mit einem Klick veranlasst Subler iTunes dann dazu den getagten Film zu importieren und schon ist der Drang nach Ordnung befriedigt.

Subler ist kostenlos und steht für Mac OS X-Systeme zur Verfügung.

Air Display — Der Mac oder das iPad als zweiter Bildschirm

Noch so ein Alltagsszenario: Man arbeitet am iMac und hat neben sich ein MacBook Pro stehen, denn das braucht man ja für Unterwegs. Oder aber da liegt ein iPad auf dem Schreibtisch — denn das braucht man ja für … Unterwegs … oder für die langweiligen Zeiten im Bett. Und dann hat man das Problem, dass der Platz des 27″-iMacs nicht mehr ausreicht.

Was macht der gewiefte Anwender da? Er kauft sich Air Display für den Mac oder für das iPad im jeweiligen App Store, installiert den entsprechenden, kostenlos erhältlichen Client auf seinem Monster-Mac und verbindet dann die beiden Apps via WLAN. Schon wird der eigene Bildschirm um den des Macs (im Beispiel den des MacBook Pro) bzw. des iPads erweitert.

AirDisplay steht kostenpflichtig im Mac App Store bzw. iPad App Store zur Verfügung.

Video-Converter — Das Konvertierungstalent

Wo wir schon beim Thema Video sind: Was macht man, wenn das heruntergeladene Video z. B. im Flash-Format vorliegt und sich daher naturgemäß nicht mit dem iPad verträgt? Man nutzt einen Videokonverter. Video-Converter ist ein solcher Tool, wie der Name unschwer erkennen lässt. Und der Video-Converter kann eine ganze Menge: Dutzende Formate können in dutzende Formate hin- und herkonvertiert werden, intelligente Pre-Sets sorgen dafür, dass der Anwender gar nicht wissen muss, welches Zielformat er benötigt — denn die Angabe „Apple“ als Zielformat sorgt dafür, dass automatisch auf H264 und Co. gesetzt wird.

Video-Converter steht kostenpflichtig im Mac App Store zur Verfügung.

AirDisplay steht im Mac App Store bzw. im iPad App Store zur Verfügung.

Patrick Scheips

Patrick Scheips, Jahrgang 1990, Gründer dieser Webseite, ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung, studiert derzeit Kognitive Informatik an der Uni Bielefeld und sucht sich seit gut sieben Jahren seine Wege durchs Netz. Die Bezeichnung (s)einer Person als "Computer- und Internetjunkie" sieht er durchweg positiv. Seit 2005 ist Patrick bekennender und überzeugter Mac-User und in einigen Aspekten wohl jemand, den man als Apple-Fanboy bezeichnen würde.

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