Erfahrungsbericht: congstar als iPhone-Provider (Update)

Als Apple im Jahr 2007 das iPhone der ersten Generation nach Deutschland brachte, konnte sich T-Mobile die entsprechenden Exklusivrechte schnappen, um als einziger Mobilfunkanbieter für das iPhone zu agieren. Diese Exklusivbindung wurde inzwischen aufgehoben — deutsche iPhone-Nutzer haben nun die Wahl zwischen mehreren Mobilfunkanbietern.

Noch besser haben es natürlich Besitzer eines SIM-Lock-freien iPhones. Ich habe mein iPhone 4 damals aus dem Vereinigten Königreich bezogen und habe daher die freie Wahl in Sachen Mobilfunkanbieter. Da ich seit der ersten iPhone-Generation Anwender des Apple-Smartphones bin und in Besitz sämtlicher Gerätegenerationen war, durfte auch ich mich zu den T-Mobile-Kunden zählen — ich hatte ja keine andere Wahl. Zugegebenermaßen waren die Leistungen, die T-Mobile geboten hat (und natürlich immer noch bietet) auch recht solide.

Nach Ende meiner Vertragslaufzeit bei T-Mobile habe ich dort dennoch gekündigt, hauptsächlich aufgrund der monatlich hohen Kosten und der inflexiblen Gestaltung der Tarife. Da mich bei T-Mobile insbesondere die Netzqualität überzeugt hat und ich auf diese als intensiver Nutzer der Internetfunktionalitäten des iPhone auch angewiesen bin, habe ich mich somit direkt nach einem Anbieter umgeschaut, der mir (in dieser Hinsicht) eine genauso gute Qualität bieten kann.

Bei meinen Recherchen bin ich auf congstar gestoßen. Dahinter verbirgt sich die Deutsche Telekom — genau wie das auch bei T-Mobile auch der Fall ist. Daher verwenden Beide das selbe Netz und bieten in diesem Punkt auch die selbe Qualität — ausgezeichnet!

Also bestellte ich bei congstar meinen „iPhone-Tarif“. Ich habe mich für den 9-Cent-Tarif mit der Option congstar Surf Flat Option entschieden. Hierbei zeigt sich auch der große Vorteil von congstar gegenüber T-Mobile: Seinen Tarif kann man sich selbst auch verschiedenen Paketen und Optionen zusammenstellen. Der Vorteil dabei ist, dass man dadurch nur für das zahlt, was man auch in Anspruch nimmt. Zu meinen T-Mobile-Zeiten habe ich einen Tarif verwendet, welcher mir Inklusivleistungen (SMS, Telefonminuten, …) bot, die ich nie genutzt hatte, für die ich aber immer zahlen musste.

In Sachen Netzabdeckung und Preispolitik ist congstar also durchaus (und genau genommen schon mehr als) zufriedenstellend. Auch die Bestellabwicklung lief einwandfrei. Ich habe bei der Bestellung um eine Mitnahme meiner bestehenden Rufnummer gebeten, was auch reibungslos funktionierte.

Kostenkontrolle und Nutzung spezieller iPhone-Features

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Bei congstar vermisse ich Funktionen, die bei T-Mobile selbstverständlich sind und die ich zugegebenermaßen nie so richtig zu schätzen wusste. Man gewöhnt sich an solche Dinge ja schnell. Zum Beispiel die Kostenkontrolle: T-Mobile bietet die Möglichkeit, jederzeit die verbrauchten Inklusivminuten, -SMS und so weiter einsehen zu können und somit einsehen zu können, wie hoch die Rechnung am Monatsende ungefähr sein wird.

congstar hat derartiges leider nicht zu bieten: Es gibt keine Funktion, um den aktuellen Verbrauch einzusehen.

Als Tochter der Deutschen Telekom dürfte ein wesentlicher Teil der Infrastruktur von congstar (meiner Auffassung nach) der von T-Mobile gleichen. Daher verwundert es mich ein wenig, dass congstar einige spezielle iPhone-Funktionen nicht unterstützt. Darunter fällt beispielsweise Visual Voicemail. Diese Funktion ermöglicht es, seine Mailbox komfortabel über eine GUI abzufragen und sich nicht durch die elendigen Sprachansagen und dem Einhämmern von Ziffern durch die verschachtelten Menüs der Mobilboxen hangeln zu müssen. Der Mobilfunkanbieter muss spezielle Vorkehrungen treffen, damit Visual Voicemail funktioniert. Doch da T-Mobile dies offensichtlich getan hat, sollte congstar davon auch profitieren können. Und selbst wenn nicht: Das Nachrüsten dieser Funktion sollten durchaus zu bewerkstelligen sein — auch für einen „Billiganbieter“ — ich weise darauf hin, dass dieser Begriff in diesem Zusammenhang keinesfalls abwertend zu verstehen ist — wie congstar. Das zeigt der Konkurrenzprovider O2, wo Visual Voicemail ebenfalls unterstützt wird.

Weitere Negativpunkte, die auf das Konto von congstar gehen, betreffen (beinahe) ausschließlich allgemeine Dinge:

Da wären zunächst einmal die Multi-SIMs. Solche gibt es bei congstar leider nicht — noch nicht. Multi-SIMs sind recht praktisch, um zwei Geräte unter Verwendung eines Vertrags nutzen zu können. In meinem Fall wäre das mein iPhone und ein iPad 2 WiFi+3G. Das Fehlen der Multi-SIM ist daher recht schade, aber verkraftbar. Vor allem, da congstar hier Besserung versprochen hat.

Der nächste Punkt ist da schon ärgerlicher: Es gibt keine Micro-SIMs. Gut, das ist so nicht korrekt. Es gibt durchaus Multi-SIMs, allerdings stehen diese nur in ganz bestimmten Tarifen zur Verfügung. Das ist schon beinahe absurd und unverständlich, da Micro-SIMs den selben Leistungsumfang wie „normalgroße“ SIM-Karten bieten und auch in Sachen Produktionskosten nahezu identisch sein müssten. Ich schätze, dass es hier einfach verwaltungstechnische Probleme gibt — und spätestens hier wird es lächerlich. Hier muss congstar dringend nachbessern.

Mein letzter Punkt kritisiert etwas, was man sich eigentlich gar nicht vorstellen kann: Die congstar-SIM-Karte (von mir auf Micro-SIM-Größe zugeschnitten — folgendes Problem hat damit aber nichts zu tun) übermittelt den Carrier-Namen nicht an das iPhone.

Die iPhone-Menüleiste: Links neben dem WLAN-Symbol sollte eigentlich der Name des Netzbetreibers auftauchen — nicht so bei congstar.

Das Ergebnis: Das iPhone kann nicht anzeigen, in welches Netz es sich gerade eingebucht hat. Das sieht erstens blöd aus und ist zweitens unpraktisch, insbesondere Gebieten Nahe der Landesgrenze. Ich halte das für nicht in Ordnung und finde es peinlich, dass ein Mobilfunkanbieter vor solchen Problemen steht. Auch hier kann ich wieder T-Mobile als Positivbeispiel anführen: Die kriegen so etwas offenbar problemlos hin. Vielleicht sollte congstar einfach mal dort nachfragen — der Weg dürfte angesichts der selben Konzernzugehörigkeit ja nicht allzu weit sein.

Fazit

Auch wenn diese Negativpunkte scheinbar überwiegen, ist congstar ein durchaus zufriedenstellender Anbieter. Das man hier nicht den selben Komfort erwarten kann wie bei T-Mobile, ist angesichts der wesentlich niedrigeren Preise völlig in Ordnung. Dennoch ist es ärgerlich, dass (scheinbare) Kleinigkeiten einfach nicht berücksichtigt wurden und man daher das Gefühl hat, dass dem Kunden künstlich Funktionen vorenthalten werden.

Alles in allem ist das Preis-Leistungsverhältnis von congstar dennoch gut: Die Möglichkeit, sich seinen Tarif selbst zusammenstellen zu können, ist ausgezeichnet und vorbildlich; die Preisgestaltung ist absolut hinnehmbar und die Netzabdeckung und -stabilität ist, wie bei T-Mobile, hervorragend.

Die von mir aufgezählten Kritikpunkte sind congstar bekannt — mit etwas Glück und viel Hoffen arbeitet congstar daran, diese Kritikpunkte zu beseitigen. Und in meinen Augen hätte dann congstar auch die Qualität dazu, ein offizieller Provider für deutsche iPhones zu werden — ganz wie das auch schon bei Vodafone, O2 und natürlich T-Mobile der Fall ist.

Aktualisierung vom 4. Juni 2012: 10 Monate congstar — was hat sich getan?

Inzwischen sind zehn Monate seit Veröffentlichung dieses Artikels vergangen — Zeit für eine Ergänzung dieses Erfahrungsberichtes! An welchen Stellen hat congstar gearbeitet und wo gibt es heute noch genauso viel zu kritisieren wie vor knapp einem Jahr?

Zunächst einmal ist weiterhin die hervorragende Netzqualität zu loben: Die Verfügbarkeitsquote ist sehr hoch, die Geschwindigkeiten sind konstant gut. Das alles gibt es zu unverändert fairen Preisen. Tatsächlich lässt sich in Sachen Vertrags- und Preisgestaltung sogar eine positive Entwicklung berichten:

Vor einigen Monaten hat congstar seine Tarifmodelle überarbeitet und bietet jetzt in der von mir gebuchten Surf-Flatrate mit einer „Drosselungsgrenze“ ab 300 MB  satte 500 MB Inklusivvolumen ohne Geschwindigkeitsbegrenzungzum gleichen Preis. Das Erfreuliche dabei: Diese Konditionen gelten auch für Bestandskunden, sofern diese ein entsprechendes Upgrade durchführen bzw. durchgeführt haben.

Im Zuge dieses Upgrades, welches ich Anfang März diesen Jahres durchgeführt habe, war dabei auch die Umstellung des 9-Cent-Tarifes auf die neue Generation dieses Tarifen notwendig — dabei handelte es sich allerdings im Wesentlichen um einen formellen Aspekt, da die Konditionen in der neuen Generation des Tarifen identisch zu denen des Vorgängers sind. Einen Vorteil hat das allerdings, insbesondere für Bestandskunden wie mich: Die Vertragslaufzeit ändert sich — und zwar zum Positiven: Anstelle der 24-monatigen Laufzeit hat mein Vertrag nun eine Laufzeit von … null Monaten (mit einer Kündigungsfrist von einem Monat). Natürlich war ich demgegenüber erst einmal misstrauisch, denn welcher Anbieter reduziert die Laufzeit von Verträgen mit Altkunden schon um (faktisch) 23 Monate?

Neukunden müssen allerdings beachten, dass die Wahl des 9-Cent-Tarifes ohne Mindestvertragslaufzeit ein Bereitstellungspreis von 25 Euro anfällt, wohingegen bei der Wahl der Variante mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten 9,99 Euro an einmaligen Kosten anfallen. Gut 15 Euro für diesen immensen Zuwachs an Flexibilität sollten es hier aber so gut wie jedem wert sein,

Soweit zu den positiven Nachrichten in Sachen Konditionsgestaltung. Eine weitere Entwicklung, die positiv hervorzuheben ist: congstar ermöglicht seit dem 11. Mai diesen Jahres endlich das Tethering und somit (aus der Sicht eines iPhone-Nutzers) die Nutzung des „Persönlichen Hotspot„. Diese Funktion wurde im Rahmen eines Carrier-Updates, welches via iTunes oder direkt über das iPhone eingespielt werden kann, freigeschaltet — und damit ohne Aufpreis für die Kunden und auch für Bestandskunden.

Aktualisierung vom 5. Juni 2012: Entgegen der ursprünglichen Aussage dieser Aktualisierung gibt es bei congstar inzwischen in sämtlichen Tarifen auch eine Micro-SIM.

Die übrigen Punkte der Kritikliste bleiben leider (vorerst) bestehen: Bei congstar gibt es weiterhin keine Multi-SIMs und es wird weiterhin kein Carrier-Name in der Statusleiste des iPhone/iOS angezeigt. Letzteres erweist sich inzwischen jedoch kaum mehr als störend.
Aktualisierung vom 21. Juni 2012: Auch Visual Voicemail steht leider weiterhin nicht zur Verfügung.

Dennoch: Die Vorteile von congstar überwiegen weiterhin und wurden durch die genannten Neuerungen noch weiter ausgebaut — und davon profitieren auch alle Bestandskunden. Das ist nun wirklich etwas, was es bei kaum einen anderen deutschen Anbieter in dieser Form gibt.

Die Empfehlung für congstar als iPhone-Provider kann ich an dieser Stelle somit nur noch einmal verstärken. Und wer weiß: Vielleicht wird es auch bei congstar irgendwann einmal Multi-SIM-Karten geben? Das wäre mir dann auch einen (kleinen) Aufpreis wert.

Patrick Scheips

Patrick Scheips, Jahrgang 1990, Gründer dieser Webseite, ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung, studiert derzeit Kognitive Informatik an der Uni Bielefeld und sucht sich seit gut sieben Jahren seine Wege durchs Netz. Die Bezeichnung (s)einer Person als "Computer- und Internetjunkie" sieht er durchweg positiv. Seit 2005 ist Patrick bekennender und überzeugter Mac-User und in einigen Aspekten wohl jemand, den man als Apple-Fanboy bezeichnen würde.

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15 Responses

  1. dc sagt:

    danke fürdie info. ich kauf mir dieses jahr im herbst das iphne 5 und hole mir dazu congstar für rund 22€/monat (10€ festnetzflat, 12 für 1000mb flat). gut zu wissen, dass alles gut läuft.

  2. Robert sagt:

    Super Beitrag, hat mir viele offene Fragen beantwortet! Eine hätte ich noch: hat sich was bzgl. Voicemail getan?

  3. Vielen Dank für Euer Feedback!

    Robert, Voicemail funktioniert leider nach wie vor nicht. Die Kritik des Ursprungsartikels bzgl. Voicemail gilt also nach wie vor. Ich werde den Artikel diesbezüglich ergänzen.

  4. Heinz sagt:

    Dank für den ausführlichen Artikel. Ich habe ein iphone 4 ohne Sim-lock und seit 1.8.12 eine congstar prepaid Karte. Sie funktioniert gut in meinen übrigen Handys. Nur im iphone wird meistens „kein Netz“ angezeigt; die APN läßt sich nicht finden/konfigurieren. Das ging reibungslos mit meiner alten O2-Karte.
    Woran liegts? Wäre für Hilfe dankbar.
    Gruß Heinz

  5. Hallo Heinz,

    danke für Dein Lob.

    Verwendest Du die neueste iOS-Version und die neuesten Netzprofile? (Das iPhone meldet sich, wenn es da ein Update gibt.) Ein Neustart des iPhones oder das kurzzeitige Deaktivieren des Flugmodus helfen auch nicht?

    Bezüglich der APN-Konfiguration habe ich bei mir rein gar nichts gemacht – da habe ich auch keinen Bedarf: Karte rein und los geht’s. 😉

    Melde Dich im Zweifelsfall mal beim congstar-Support. Die können Dir da sicher helfen.

    Gruß
    Patrick

  6. Heinz sagt:

    Danke für die schnelle Rückmeldung. Hab jetzt vom Nachbarn kurz die Vodafon-Karte ausprobiert. Der selbe negative Effekt wie bei Congstar. Ich glaube inzwischen, daß es das schlechte Empfangsmodul im iPhone ist.
    Darüber wurde ja schon immer geklagt.
    Gruß Heinz

  7. Wenn Du Dich in einem Gebiet mit schwachem Empfang aufhältst, dann kann das sicher sein. Mir persönlich ist das allerdings noch nie passiert.

  8. Lisa sagt:

    Danke für den tollen Artikel.
    Hat mir ebenfalls sehr weitergeholfen.

    Mein aktueller Vertrag bei Vodafone läuft nächsten Monat aus. Möchte mir dann auch das iPhone 5 mit dem congstar 9 Cent Tarif + Surf Flat Option 500 holen.

    Nutzt du auf deinem iPhone Messaging Programme wie WhatsApp? Läuft das bei congstar?

    LG

    • Danke fürs Lob, Lisa.
      Bedenke, dass Du für das iPhone 5 eine Nano-SIM-Karte brachst. Ich weiß nicht, ob die von congstar angeboten wird.

      WhatsApp nutze ich nicht, habe es aber mal angetestet: Da gibt es keine Probleme mit congstar, zumindest keine technischer Art.

  9. Lisa sagt:

    Keine technischer Art hab ich mir schon gedacht. Die nicht technischer Art allerdings scheinbar schon, hmm, finde ich etwas blöd na ja.

    Ja, congstar bietet bisher keine Nano Sim Karte an. Meinst du, man könnte die congstar Sim Karte passend zuschneiden, so wie du es gemacht hast? Oder wird das beim iPhone 5 eher nicht gehen? Weil man Micro und Nano Sim Karten nicht vergleichen kann?

  10. Keine technischer Art hab ich mir schon gedacht. Die nicht technischer Art allerdings scheinbar schon, hmm, finde ich etwas blöd na ja.

    Damit meine ich, dass es evtl. Einschränkungen im Vertrag gibt. Das kommt aber immer darauf an, welchen Tarif man wählt. Beim Tarifpaket „Surf Flat Option 500“ heißt es im Kleingedruckten zum Beispiel:

    VoIP, BlackBerry-Nutzung, Peer-to-Peer, Instant Messaging sind nicht Gegenstand des Vertrages.

    Ja, congstar bietet bisher keine Nano Sim Karte an. Meinst du, man könnte die congstar Sim Karte passend zuschneiden, so wie du es gemacht hast? Oder wird das beim iPhone 5 eher nicht gehen? Weil man Micro und Nano Sim Karten nicht vergleichen kann?

    Im Support-Forum von cogstar gibt es schon einen Thread in dem sich zahlreiche Kunden darüber beschweren, dass es bei congstar keine Nano-SIM gibt und das wohl auch bis Januar 2013 so bleiben soll.

    Soweit ich weiß (ohne Gewähr!), ließe sich eine Micro-SIM schon auf Nano-SIM-Größe zurechtschneiden. Allerdings muss dabei wohl auch die Dicke der SIM etwas reduziert werden (durch Abschleifen o. ä.).
    Generell würde ich aber einige Erfahrungsberichte abwarten und sehen, ob das wirklich mehr oder weniger problemlos klappt.

  11. Matthias sagt:

    Hallo Patrick,
    Toller und vor allem umfangreicher Testbericht über deine Erfahrungen mit Congstar.
    Bei mir selbst ist auch vor kurzem der Telekom-2J-Vertrag ausgelaufen und ich stand vor einer neuen Suche. Zu erst hatte ich einen Dicounter im O2-Netz ausprobiert, jedoch war die Netzqualität in einem Stadtteil von München am 1. Tag meiner Nutzung so mangelhaft, dass ich 5 Minuten lang kein Netz hatte. Das war mir den Billig-Preis nicht Wert, also hab ich mich für Congstar entschieden.

    Die Rufnummernmitnahme hat gut geklappt und das Preis/Leistungsverhältnis könnte für mich nicht besser sein.

    Das man das Betreiberlogo nicht sieht, stört mich persönlich nicht. Wenn das Handy in einem ausländischen Netz eingebucht ist, wird ja das fremde Netzlogo angezeigt. Man kann es auch so sehen: Congstar ist der einzige Anbieter ohne Netzbetreiber-Logo Branding auf dem iPhone. 🙂

    Etwas vermissen werde ich die Visual Voicemail. Daran gewöhnt man sich so schnell und möchte das Feature nicht missen. Aber wie du auch selbst schon erwähnt hast: Bei Discountern gehören Einschränkungen dazu. Jeder hat schließlich die Wahl, direkt zu den großen Netzbetreibern zu gehen und sich dort für ein deutlich schlechteres P/L-Verhältnis einen Vertrag zu holen (inkl. meist 24 Monate Laufzeit).

    Viele Grüße,
    Matthias

  12. Hallo Matthias,

    danke fürs Lob und vor allem auch Danke für Deinen Erfahrungsbericht!
    Das Fehlen des Betreiberlogos stört mich inzwischen auch überhaupt nicht mehr – man gewöhnt sich ja bekanntlich an ziemlich alles. 😉

    Visual Voicemail wird hoffentlich irgendwann noch kommen. Vielleicht hilft es, wenn sich möglichst viele Kunden im congstar-Supportforum melden und ihren Wunsch nach Visual Voicemail dort äußern – im Fall der Nano-SIM hat der Druck der Kunden ja offensichtlich geholfen.

  13. Oliver Hartmann sagt:

    Hallo,

    guter Artikel. Habe eben mein altes 4er meiner Schwester vermacht die nun Congstar einsetzt. Simlock entsperren beauftragt, aber keine Rückmeldung bislang. Telefon zeigt keinen Carrier an in der Statusleiste, in den Einstellungen – Info steht aber noch Telekom? Also SImlock noch aktiv?
    Telefon ist unter der Congstar Nummer zu erreichen und kann auch rauswählen.

    Vielen Dank.

    • Hallo Oliver,

      danke fürs Lob.

      Das in den Einstellungen weiterhin Telekom steht ist vollkommen normal – da zeigt sich die Nähe der Tochter zur Mutter. 😉
      Wie das mit dem Entsperren der SIM funktioniert, kann ich Dir leider nicht beantworten. Wende Dich da ggf. bitte direkt an congstar.

      Wenn die congstar-Nummer erreichbar ist und auch nach außen gewählt werden kann, dann scheint aber alles in Ordnung zu sein – zumindest sieht das für mich so aus.

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