Alles im Sync, alles in der Cloud
Die Wolke liegt voll im Trend. Nicht die, die für Dunkelheit und trübes Wetter sorgt, sondern “The Cloud”. Die digitale Wolke. Das ist ein alles andere als negativ geprägter Begriff, steht er doch für ein neues Zeitalter — dem Zeitalter, in dem Informationen von der heimischen Festplatte ins Netz wandern.
Damit ist gemeint, dass Dokumente, Musik und Filme — ja, Daten jeglicher Art — auf großen Servern gespeichert und daher von überall aus übers Internet abrufbar sind. Einige werden hier jetzt sofort Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes haben, andere werden die technische Machbarkeit anzweifeln.
Die Datenschutzbedenken wird letztendlich jeder mit sich selbst klären müssen. Natürlich gibt man seine Daten an jemanden preis, von dem man nicht zwingend weiß, was er damit gedenkt anzustellen. Im Idealfall lässt er sie unberührt. Im schlimmsten Fall stellt er damit zweifelhafte Dinge an. Hier kann allerdings jeder Zweifelnde beruhigt werden: Wer diese Cloud-Dienste nicht nutzen will, der muss das auch nicht tun. Noch habt Ihr die Wahl zumindest.
Und wie sieht’s mit der technischen Machbarkeit aus? Nun, hier profitieren wir natürlich vom (technischen) Fortschritt. Der berühmte Flaschenhals waren und sind meist immer noch die Verbindungen ins Netz. In Deutschland träumen — zugegebenermaßen immer weniger — Menschen noch von einer Breitbandanbindung ans weltweite Datennetz. Und ohne eine solche Verbindung ergibt das Laden von großen Datenmengen (welche heutzutage ja keine Seltenheit mehr sind) in die Wolke leider herzlich wenig Sinn.
In anderen Ländern ist man da in Sachen Internet-Anbindung weiter: Die Schweizer beispielsweise können über eine 6.000er oder 16.000er Leitung nur Müde lächeln. Über Kabeltechnologien wird hier das Vielfache dieser Übertragungsraten erzielt. Fernsehen, Internet, Telefon — alles über eine Leitung. In einigen Ländern keine Seltenheit.
Doch der technische Fortschritt wird, früher oder später , auch hierzulande greifen und uns ähnlich schnelle Anbindungen ermöglichen. Das ist aber auch bitter nötig, denn sonst könnte aus der schönen Datenwolke schnell eine dunkle Gewitterwolke werden …




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